Freie Welt-Lieferung

Allgemeine Geschäftsbedingungen

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DER OTUMM ONLINE B.V.

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Otumm Online B.V., hinterlegt bei der Industrie- und Handelskammer (Kamer van Koophandel, KvK) unter der Nummer 61013048.

Inhaltsangabe

Artikel 1 – Begriffsbestimmungen
Artikel 2 – Identität des Unternehmers
Artikel 3 – Anwendungsbereich
Artikel 4 – Angebot
Artikel 5 – Vertrag
Artikel 6 – Widerrufsrecht
Artikel 7 – Verpflichtungen des Konsumenten während der Bedenkzeit
Artikel 8 – Ausübung des Widerrufsrechts durch den Konsumenten und Kosten
Artikel 9 – Verpflichtungen des Unternehmers bei Widerruf
Artikel 10 – Preis
Artikel 11 – Vertragserfüllung und Zusatzgarantie
Artikel 12 – Lieferung und Ausführung
Artikel 13 – Bezahlung
Artikel 14 – Anwendbares Recht

Artikel 1 – Begriffsbestimmungen

In diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird verstanden unter:

1. Bedenkzeit: die Zeit, in der der Konsument von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann;
2. Konsument: die natürliche Person, die nicht in der Ausübung eines Berufs oder Unternehmens handelt und einen Fernabsatzvertrag mit dem Unternehmer abschließt;
3. Tag: Kalendertag;
4. Datenträger: jedes Mittel, das es dem Konsumenten oder Unternehmer ermöglicht, Informationen, die an ihn persönlich gerichtet sind, auf eine Weise zu speichern, die eine künftige Einsichtnahme und unveränderte Reproduktion der gespeicherten Informationen ermöglicht;
5. Widerrufsrecht: die Möglichkeit für den Konsumenten, innerhalb der Bedenkzeit den Fernabsatzvertrag zu widerrufen;
6. Unternehmer: die Rechtsperson, die dem Konsumenten die Fernabsatzprodukte anbietet;
7. Fernabsatzvertrag: ein Vertrag, bei dem im Rahmen eines vom Unternehmer organisierten Systems für den Verkauf von Produkten aus der Ferne bis einschließlich zum Abschluss des Vertrages ausschließlich von einer oder mehreren Techniken zur Fernkommunikation Gebrauch gemacht wird
8. Musterwiderrufsformular: in der Anlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist das europäische Musterwiderrufsformular aufgenommen;
9. Technik zur Fernkommunikation: Mittel, das zum Abschluss eines Vertrages eingesetzt werden kann, ohne dass sich der Konsument und der Unternehmer gleichzeitig im selben Raum befinden.

Artikel 2 – Identität des Unternehmers

Name des Unternehmers: Otumm Online B.V.
Besuchsanschrift: Postanschrift:
De Biezen 29 P.O. Box 289
3355 ER Papendrecht 3350 AG Papendrecht
Niederlande Niederlande
E-Mail-Adresse: info@otumm.com
Handelsregisternummer: 61013048
USt-Id.Nr.: NL854165125B01

Artikel 3 – Anwendungsbereich

1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind anwendbar auf alle Angebote des Unternehmers und auf alle zustande gekommenen Fernabsatzverträge zwischen dem Unternehmer und dem Konsument.
2. Bevor ein Fernabsatzvertrag geschlossen wird, werden dem Konsument diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Verfügung gestellt. Wenn dies aus plausiblen Gründen nicht möglich ist, wird der Unternehmer vor dem Abschluss des Fernabsatzvertrages angeben, auf welche Weise die Allgemeinen Geschäftsbedingungen beim Unternehmer eingesehen werden können und dass sie auf Anfrage des Konsumenten so schnell wie möglich kostenlos zugesandt werden.
3. Wenn der Fernabsatzvertrag elektronisch geschlossen wird, können diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, abweichend vom vorstehenden Absatz, dem Konsumenten vor dem Abschluss des Fernabsatzvertrages auf elektronischem Wege auf eine Weise zur Verfügung gestellt werden, dass diese vom Konsumenten auf einfache Weise auf einem Datenträger gespeichert werden können. Wenn dies aus plausiblen Gründen nicht möglich ist, wird vor dem Abschluss des Fernabsatzvertrages angegeben werden, wo die Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf elektronischem Wege eingesehen werden können und dass sie dem Konsumenten auf Anfrage auf elektronischem Wege oder auf andere Weise kostenlos zugesandt werden.
4. Wenn neben diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen zudem spezifische Produktbedingungen bestehen, sind der zweite und dritte Absatz entsprechend anwendbar und kann sich der Konsument im Falle widersprüchlicher Bedingungen immer auf die geltende Bedingung berufen, die für ihn am günstigsten ist.

Artikel 4 – Angebot

1. Wenn das Angebot eine eingeschränkte Gültigkeit hat oder an das Angebot Bedingungen geknüpft sind, wird dies ausdrücklich im Angebot mitgeteilt.
2. Das Angebot umfasst eine vollständige und genaue Beschreibung der angebotenen Produkte. Die Beschreibung ist ausreichend detailliert, sodass eine gute Beurteilung des Angebots durch den Konsumenten möglich ist. Wenn der Unternehmer Abbildungen nutzt, handelt es sich dabei um eine wahrheitsgetreue Wiedergabe der angebotenen Produkte. Offensichtliche Irrtümer oder offensichtliche Fehler im Angebot binden den Unternehmer nicht.
3. Jedes Angebot enthält Informationen, die die Rechte und Pflichten des Konsumenten eindeutig benennen, die mit der Annahme des Angebots verbunden sind.

Artikel 5 – Vertrag

1. Der Vertrag kommt unter Vorbehalt der Bestimmungen in Absatz 4 im Moment der Annahme des Angebots durch den Konsumenten und der Erfüllung der diesbezüglichen Pflichten zustande.
2. Wenn der Konsument das Angebot auf elektronischem Wege angenommen hat, bestätigt der Unternehmer unverzüglich auf elektronischem Wege den Empfang der Angebotsannahme. Solange der Unternehmer den Empfang der Annahme nicht bestätigt hat, kann der Konsument den Vertrag auflösen.
3. Wenn der Vertrag elektronisch zustande kommt, ergreift der Unternehmer passende technische und organisatorische Maßnahmen zur Sicherung der elektronischen Datenübertragung und sorgt er für eine sichere Internetumgebung. Wenn der Konsument elektronisch zahlen kann, wird der Unternehmer entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen.
4. Der Unternehmer kann sich innerhalb der gesetzlichen Grenzen darüber informieren, ob der Konsument seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann, sowie über alle Fakten und Faktoren, die für einen verantwortungsvollen Abschluss des Fernabsatzvertrages von Bedeutung sind. Wenn der Unternehmer aufgrund dieser Untersuchung gute Gründe hat, den Vertrag nicht abzuschließen, ist er berechtigt, eine Bestellung oder Anfrage unter Angabe von Gründen anzulehnen oder besondere Bedingungen mit deren Ausführung zu verbinden.
5. Der Unternehmer wird spätestens bei der Lieferung des Produkts an den Konsumenten die folgenden Informationen schriftlich oder auf solche Weise, dass diese vom Konsumenten auf zugängliche Weise auf einem Datenträger gespeichert werden können, bereitstellen:

a. die Anschrift des Unternehmers für eventuelle Beanstandungen des Konsumenten;
b. die Bedingungen und die Art und Weise, in der der Konsument von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann, beziehungsweise eine deutliche Mitteilung bezüglich des Ausschlusses des Widerrufsrechts;
c. die Informationen über Garantien und Kundenservice nach dem Erwerb;
d. der Preis für das Produkt einschließlich sämtlicher Steuern und Abgaben, die Lieferkosten und die Art und Weise der Zahlung, Lieferung oder Ausführung des Fernabsatzvertrages;
e. wenn der Konsument ein Widerrufsrecht hat, das Musterwiderrufsformular.

Artikel 6 – Widerrufsrecht

1. Der Konsument kann einen Vertrag über den Ankauf eines Produktes innerhalb einer Bedenkzeit von vierzehn (14) Tagen ohne Angabe von Gründen auflösen.
2. Die in Absatz 1 genannte Bedenkzeit beginnt am Tag nach dem Tag, an dem der Konsument oder ein vorab vom Konsumenten angegebener Dritter, der nicht der Spediteur ist, das Produkt in Empfang genommen hat, oder:

a. wenn der Konsument in derselben Bestellung mehrere Produkte bestellt hat: am Tag, an dem der Konsument oder ein vorab vom Konsumenten angegebener Dritter das letzte Produkt erhalten hat. Der Unternehmer darf wenn er den Konsumenten vor dem Bestellvorgang auf deutliche Weise darüber informiert hat, eine Bestellung mehrerer Produkte mit unterschiedlicher Lieferzeit ablehnen.
b. wenn die Lieferung aus einem Produkt mit mehreren Sendungen oder Teilen besteht: am Tag, an dem der Konsument oder ein vorab vom Konsumenten angegebener Dritter die letzte Sendung oder das letzte Teil erhalten hat;
c. bei Verträgen über die regelmäßige Lieferung von Produkten innerhalb eines bestimmten Zeitraums: am Tag, an dem der Konsument oder ein vorab vom Konsumenten angegebener Dritter das erste Produkt erhalten hat.

3. Wenn der Unternehmer den Konsumenten die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen über das Widerrufsrecht oder das Musterwiderrufsformular nicht zur Verfügung gestellt hat, endet die Bedenkzeit zwölf (12) Monate nach dem Ende der ursprünglichen gemäß den vorstehenden Absätzen dieses Artikels festgestellten Bedenkzeit.
4. Wenn der Unternehmer die im vorstehenden Absatz genannten Informationen dem Konsumenten innerhalb von zwölf (12) Monaten nach dem Eingangsdatum der ursprünglichen Bedenkzeit erteilt, endet die Bedenkzeit vierzehn (14) Tage nach dem Tag, an dem der Konsument die betreffenden Informationen erhalten hat.

Artikel 7 – Verpflichtungen des Konsumenten während der Bedenkzeit

1. Während der Bedenkzeit wird der Konsument sorgfältig mit dem Produkt und der Verpackung umgehen. Er wird das Produkt nur aus der Verpackung nehmen, um die Art, die Merkmale und die Funktionstüchtigkeit des Produkts festzustellen. Ausgangspunkt hierbei ist, dass der Konsument das Produkt nur benutzen und untersuchen kann, wie er es in einem Geschäft tun würde.
2. Der Konsument haftet für die Wertminderung des Produkts infolge der Ingebrauchnahme des Produkts über den in Absatz 1 gestatteten Umfang hinaus.
3. Der Konsument haftet nicht für die Wertminderung des Produkts, wenn ihm der Unternehmer nicht vor oder während des Abschlusses des Vertrages alle gesetzlich vorgeschriebenen Informationen über sein Widerrufsrecht erteilt hat.

Artikel 8 – Ausübung des Widerrufsrechts durch den Konsumenten und Kosten

1. Wenn der Konsument sein Widerrufsrecht ausübt, teilt er dies dem Unternehmer innerhalb der Bedenkzeit mithilfe des Musterwiderrufsformulars oder auf andere eindeutige Weise mit.
2. Der Konsument sendet das Produkt so schnell wie möglich, jedoch innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag, der auf die in Absatz 1 genannte Mitteilung folgt, zurück oder händigt dieses dem Unternehmer (oder einem Bevollmächtigten des Unternehmers) aus. Dies ist nicht nötig, wenn der Unternehmer angeboten hat, das Produkt selbst abzuholen. Der Konsument hat die Rücksendefrist in jedem Fall eingehalten, wenn er das Produkt zurücksendet, bevor die Bedenkzeit abgelaufen ist.
3. Der Konsument sendet das Produkt mit sämtlichem im Lieferumfang enthaltenen Zubehör zurück, wenn vernünftigerweise möglich im Originalzustand und der Originalverpackung, und gemäß den vom Unternehmer erteilten plausiblen und eindeutigen Anweisungen.
4. Das Risiko und die Beweislast für die richtige und rechtzeitige Ausübung des Widerrufsrechts liegt beim Konsument.
5. Der Konsument trägt die unmittelbar mit der Rücksendung des Produktes verbundenen Kosten. Wenn der Unternehmer nicht angegeben hat, dass der Konsument diese Kosten tragen muss, oder wenn der Unternehmer angibt, dass er diese Kosten selbst trägt, muss der Konsument die Kosten für die Rücksendung nicht tragen.
6. Wenn der Konsument sein Widerrufsrecht ausübt, werden alle weiteren Verträge von Rechts wegen aufgelöst.

Artikel 9 – Verpflichtungen des Unternehmers bei Widerruf

1. Wenn der Unternehmer die Widerrufsmitteilung durch den Konsumenten auf elektronische Weise ermöglicht, sendet er nach Erhalt dieser Mitteilung unverzüglich eine Empfangsbestätigung.
2. Der Unternehmer erstattet alle Zahlungen des Konsumenten, einschließlich eventueller Lieferkosten, die der Unternehmer für das zurückgesandte Produkt in Rechnung gestellt hat, unverzüglich, jedoch innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach dem Tag, an der der Konsument sein Widerrufsrecht ausgeübt hat. Wenn der Unternehmer nicht anbietet, das Produkt selbst abzuholen, ist er befugt, mit der Rückzahlung zu warten, bis er das Produkt erhalten hat oder der Konsument nachweist, dass er das Produkt zurückgesandt hat, je nachdem, was zuerst erfolgt.
3. Der Unternehmer nutzt für die Rückzahlung dieselbe Zahlungsart wie der Konsument, es sei denn, der Konsument stimmt einer anderen Zahlungsart zu. Die Rückzahlung ist für den Konsumenten kostenlos.
4. Wenn sich der Konsument für eine teurere Liefermethode entschieden hat als die kostengünstigste Standardlieferung, muss der Unternehmer die zusätzlichen Kosten für die teurere Liefermethode nicht zurückzahlen.

Artikel 10 – Preis

1. Während der im Angebot angegebenen Gültigkeitsdauer werden die Preise der angebotenen Produkte nicht erhöht, vorbehaltlich Preisänderungen infolge eines geänderten Mehrwertsteuersatzes.
2. Die im Angebot genannten Preise sind exkl. MwSt.

Artikel 11 – Vertragserfüllung und Zusatzgarantie

1. Der Unternehmer garantiert, dass die Produkte den Vertragsbedingungen, den im Angebot genannten Spezifikationen, den Anforderungen an die Eignung und/oder Brauchbarkeit und den am Datum des Vertragsabschlusses bestehenden gesetzlichen und/oder behördlichen Vorschriften entsprechen. Wenn vereinbart, garantiert der Unternehmer zudem, dass das Produkt für einen anderen als den normalen Gebrauch geeignet ist.
2. Eine vom Unternehmer, dessen Lieferant, Hersteller oder Importeur erteilte Zusatzgarantie beschränkt zu keiner Zeit die gesetzlichen Rechte und Forderungen, die der Konsument aufgrund des Vertrages gegenüber dem Unternehmer geltend machen kann, wenn der Unternehmer seinen Verpflichtungen aus dem Vertrag nicht nachgekommen ist.
3. Unter einer Zusatzgarantie wird jede Verpflichtung des Unternehmers, dessen Lieferant, Importeur oder Herstellers verstanden, in der dieser dem Konsumenten bestimmte Rechte oder Forderungen zuweist, die über die gesetzliche Verpflichtung im Falle eines Versäumnisses in der Erfüllung seiner vertraglichen Verpflichtungen hinausgehen.

Artikel 12 – Lieferung und Ausführung

1. Der Unternehmer wird beim Erhalt und der Ausführung von Bestellungen von Produkten die größtmögliche Sorgfalt walten lassen.
2. Als Bestimmungsort gilt die Adresse, die der Konsument dem Unternehmer mitgeteilt hat.
3. Der Unternehmer wird akzeptierte Bestellungen in angemessener Geschwindigkeit, jedoch spätestens innerhalb von dreißig (30) Tagen ausführen, es sei denn, es wurde eine andere Lieferfrist vereinbart. Wenn sich die Beschaffung verzögert oder eine Bestellung nicht oder nur teilweise ausgeführt werden kann, wird der Konsument spätestens innerhalb von dreißig (30) Tagen nachdem er die Bestellung aufgegeben hat hierüber in Kenntnis gesetzt. Der Konsument hat in diesem Fall das Recht, den Vertrag aufzulösen, ohne dass weitere Kosten entstehen, und Anspruch auf einen eventuellen Schadenersatz.
4. Nach der Auflösung gemäß dem vorstehenden Absatz wird der Unternehmen den vom Konsument entrichteten Betrag unverzüglich zurückzahlen.
5. Das Risiko von Beschädigung und/oder Verlust von Produkten trägt der Unternehmer bis zum Empfang der Lieferung durch den Konsumenten oder einen vorab angewiesenen und dem Unternehmer angegebenen Vertreter, wenn nicht ausdrücklich anderes vereinbart wurde.

Artikel 13 – Bezahlung

1. Wenn im Vertrag oder den ergänzenden Bedingungen nicht anderes bestimmt wurde, müssen die vom Konsumenten geschuldeten Beträge innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach Eingang der Bedenkzeit beglichen werden oder bei fehlender Bedenkzeit innerhalb von vierzehn (14) Tagen nach Abschluss des Vertrages.
2. Beim Verkauf von Produkten an den Konsumenten darf der Konsument in den allgemeinen Bedingungen nicht verpflichtet werden, eine Vorauszahlung von mehr als 50 % zu leisten. Wenn eine Vorauszahlung bedungen wurde, kann der Konsument keinen Anspruch bezüglich der Ausführung der betreffenden Bestellung geltend machen, bevor die bedungene Vorauszahlung nicht geleistet wurde.
3. Der Konsument ist verpflichtet, den Unternehmer unverzüglich über falsche Angaben in den erteilten oder angegebenen Zahlungsdaten in Kenntnis zu setzen.
4. Wenn der Konsument seiner/seinen Zahlungsverpflichtung(en) nicht rechtzeitig nachkommt, muss der Konsument, nachdem er vom Unternehmer auf den Zahlungsverzug hingewiesen wurde und der Unternehmer dem Konsumenten eine Frist von vierzehn (14) Tagen eingeräumt hat, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachträglich nachzukommen, nach dem Ausbleiben der Zahlung innerhalb dieser vierzehntägigen Frist über den noch geschuldeten Betrag die gesetzlichen Zinsen zahlen und ist der Unternehmer berechtigt, die von ihm aufgewendeten außergerichtlichen Inkassokosten in Rechnung zu stellen. Diese Inkassokosten betragen maximal: 15 % über offen stehende Beträge bis € 2.500,=; 10 % über die darauf folgenden € 2.500,= und 5 % über die folgenden € 5.000,= mit einem Mindestbetrag von € 40,=. Der Unternehmer kann zum Vorteil des Konsumenten von den genannten Beträgen und Sätzen abweichen.

Artikel 14 – Anwendbares Recht

1. Auf den Vertrag zwischen dem Unternehmer und dem Konsumenten, auf den sich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen beziehen, ist ausschließlich niederländisches Recht anwendbar.
Anlage: Europäisches Musterwiderrufsformular
Anlage: Musterwiderrufsformular
(Bitte füllen Sie dieses Formular nur aus und senden Sie es zurück, wenn Sie den Vertrag widerrufen möchten.)
– An: [Name des Unternehmers]
[Adresse des Unternehmers]
[ E-Mail-Adresse oder elektronische Adresse des Unternehmers]
– Ich/Wir* teile/teilen* Ihnen hiermit mit, dass ich/wir* unseren Vertrag über den Verkauf der folgenden Produkte: [Produktbezeichnung]* widerrufe/widerrufen*
– Bestellt am*/erhalten am* [Datum der Bestellung bei Dienstleistungen und des Empfangs bei Produkten]
– [Name des/der Konsumenten]
– [Adresse des/der Konsumenten]
– [Unterschrift des/der Konsumenten] (Nur, wenn dieses Formular in Papierform eingereicht wird.)
* Nicht Zutreffendes bitte streichen.